← Zurück zum Blog Blog · Messfahrt · August 2026

Mit dem Glide nach Korsika

Reisetagebuch einer Messfahrt: 1.943 Kilometer mit Tesla Model Y und Glide-Prototyp – über den Brenner, durch die Hitze der Poebene und über die Bergstraßen Korsikas.

Weißes Tesla Model Y mit dem grünen Glide-Prototypen auf einem gepflasterten Hof
Unser Reise-Setup: Tesla Model Y Standard (60 kWh) und der Glide-Prototyp.

Im August 2026 haben wir den Prototypen des Glide auf seine bisher längste Reise mitgenommen: 13 Tage, zwei Fährüberfahrten, vier Campingplätze. Gezogen hat ihn unser Tesla Model Y Standard mit 60-kWh-Akku.

Hier ist unser Reisetagebuch, mit den Verbrauchswerten aus dem Bordcomputer für jede Etappe, den Höhenprofilen der Strecken und dem Wetter des jeweiligen Tages.

1.943km gefahren
200,3Wh/km im Schnitt
389kWh verbraucht
13Tage unterwegs
2Fähren
38 °Cheißester Tag
München → Korsika

Die Route

Hin- und Rückweg führten über denselben Korridor: Brenner, Etschtal, Poebene, Apennin und Livorno. Von dort ging es mit der Fähre nach Bastia, auf Korsika weiter zu drei Campingplätzen im Norden der Insel.

Karte der Reise: von München über den Brenner, den Gardasee, Barberino und Livorno mit der Fähre nach Bastia auf KorsikaDeutschlandÖsterreichSchweizItalienLigurisches MeerKorsikaMünchenInnsbruckBrennerGardaseeBolognaBarberinoFlorenzLivornoBastiaFähreN
Unsere Route · Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende, Natural Earth
Karte von Nordkorsika mit den Campingplätzen San Damiano bei Bastia, Monte Cinto im Asco-Tal und Casa di Luna bei GalériaSan DamianoMonte CintoCasa di LunaBastiaCorteCalviPonte LecciaMittelmeerKorsikaN
Tag 1 · 3. August

Über den Brenner an den Gardasee

03.08.

München → Brenner

Am späten Vormittag geht es los. Gleich auf der Autobahn stellen wir den Tempomat auf 100 und lassen das Gespann einfach rollen. Über die Inntalautobahn steigt die Straße stetig an, bis wir am Brenner auf gut 1.360 Metern stehen, rund 800 Höhenmeter über dem Start. Am ersten Supercharger zeigt der Bordcomputer 212,6 Wh/km. Für einen Aufstieg mit Anhänger ist das ein Wert, mit dem wir sehr zufrieden sind.

Strecke
198,0 km
Verbrauch
212,6 Wh/km
Energie
42,1 kWh
Fahrzeit
2:25 h
Unterwegs
11:37–14:02 Uhr
Laden
35 min am Brenner
Höhenmeter
↑ 1.090 m · ↓ 290 m
Wetter
Ø 20 °C · max. 28 °C
Höhenprofil der Strecke: München → Brenner050010000 km99 km198 km
Höhenprofil der Strecke
Weitwinkelaufnahme: Glide und Tesla Model Y am Supercharger am Brenner vor bewaldeten Bergen

Erster Ladestopp am Brenner

03.08.

Brenner → Gardasee

Ab dem Brenner geht es fast 1.200 Höhenmeter bergab durchs Eisack- und Etschtal. Die Rekuperation holt einen guten Teil der Energie vom Aufstieg zurück, obwohl das Thermometer am Nachmittag auf 37 Grad steigt. Ergebnis: 190,2 Wh/km.

Strecke
211,5 km
Verbrauch
190,2 Wh/km
Energie
40,2 kWh
Fahrzeit
2:48 h
Unterwegs
14:37–17:25 Uhr
Laden
40 min in Affi (am Morgen)
Höhenmeter
↑ 120 m · ↓ 1.290 m
Wetter
Ø 28 °C · max. 38 °C
Höhenprofil der Strecke: Brenner → Gardasee050010000 km106 km212 km
Höhenprofil der Strecke

Unsere erste Nacht verbringen wir auf dem Agricampeggio Le Corniole oberhalb des Gardasees. Heckklappe auf, Küche ausgeklappt, Abendessen im letzten Sonnenlicht.

Der Tag im Überblick

  1. Abfahrt in München
  2. Brenner: 35 Minuten laden, Mittagssnack
  3. Weiter Richtung Süden
  4. Ankunft am Agricampeggio Le Corniole

409,5 km · Fahrzeit 5:13 h · Laden 35 min

Abendessen vor dem Glide mit geöffneter Heckküche auf dem Campingplatz am Gardasee
Erster Abend am Gardasee
Tag 2 · 4. August

Durch die Hitze bis aufs Meer

Wir stehen früh auf und verlassen den Campingplatz noch vor Sonnenaufgang. Am Supercharger in Affi laden wir, während die Sonne aufgeht, und holen uns erst einmal einen schönen Kaffee. Gegen halb sieben rollen wir los.

04.08.

Gardasee → Barberino di Mugello

Durch die Poebene und über den Apennin geht es bis zum Supercharger am Designer Outlet in Barberino. Es wird der heißeste Tag der Reise, mit bis zu 38 Grad in Bologna. Trotzdem stehen am Ende 184,6 Wh/km auf dem Display: Was der Apennin bergauf kostet, gibt er bergab zu einem großen Teil zurück.

Strecke
236,6 km
Verbrauch
184,6 Wh/km
Energie
43,7 kWh
Fahrzeit
2:43 h
Unterwegs
06:35–09:18 Uhr
Laden
30 min in Barberino
Höhenmeter
↑ 640 m · ↓ 560 m
Wetter
Ø 31 °C · max. 38 °C
Höhenprofil der Strecke: Gardasee → Barberino di Mugello050010000 km118 km237 km
Höhenprofil der Strecke
Tesla Model Y mit Glide am Supercharger in Affi im ersten Morgenlicht
Laden in Affi bei Sonnenaufgang
Tesla Model Y mit Glide am Supercharger beim Designer Outlet in Barberino di Mugello
Ladestopp am Outlet in Barberino
04.08.

Barberino → Livorno

Die Etappe bis an die Küste führt überwiegend bergab, trotzdem zeigt der Bordcomputer 217,3 Wh/km. Das liegt am Ende der Etappe: erst Stadtverkehr in Livorno, dann das lange Warten und Einschiffen am Fährhafen. Bei 37 Grad läuft die Klimaanlage die ganze Zeit, Energie fließt, aber Kilometer kommen kaum dazu. Vorher laden wir am Supercharger beim Einkaufszentrum noch einmal voll.

Strecke
126,2 km
Verbrauch
217,3 Wh/km
Energie
27,4 kWh
Fahrzeit
1:47 h
Unterwegs
09:48–12:15 Uhr
Laden
40 min in Livorno
Höhenmeter
↑ 150 m · ↓ 420 m
Wetter
Ø 29 °C · max. 37 °C
Höhenprofil der Strecke: Barberino → Livorno050010000 km63 km126 km
Höhenprofil der Strecke
Ladestation in Livorno, der Glide parkt im Hintergrund neben den Superchargern
Supercharger am Einkaufszentrum in Livorno
Warteschlange vor der Stazione Marittima im Hafen von Livorno
Warten auf die Fähre in Livorno

Der Tag im Überblick

  1. Abfahrt vom Campingplatz
  2. Affi: 40 Minuten laden im Sonnenaufgang, Kaffee
  3. Abfahrt in Affi
  4. Barberino: 30 Minuten laden, Cappuccino
  5. Weiter über den Apennin
  6. Livorno: 40 Minuten laden, Mittagessen
  7. Fährhafen: Check-in, Warten und Einschiffen
  8. Abfahrt der Fähre
  9. Ankunft in Bastia
  10. Check-in am Camping San Damiano

362,8 km · Fahrzeit 4:30 h · Laden 1:50 h · Fähre 4 h

Am Abend rollen wir in Bastia von der Fähre und checken auf dem Camping San Damiano ein, zwischen Meer und der Lagune von Biguglia.

Der Glide am Check-in des Campingplatzes San Damiano bei Bastia
Ankunft auf Korsika: Check-in in San Damiano
Tag 2 bis 5 · San Damiano

Ankommen

Die ersten Tage bleiben wir an der Ostküste. Markt, Moka-Kanne und Salat aus der Heckküche: genau für solche Tage haben wir die Küche des Glide gebaut. Das Auto hängt derweil am Strom des Campingplatzes und lädt in aller Ruhe nach.

Gemüse, Obst, Moka-Kanne und Kaffee auf der Bambus-Arbeitsplatte der Heckküche
Frühstück aus der Heckküche
Kaffeebecher mit der Aufschrift Ciao Bella vor dem grünen Glide
Ciao bella
Tag 5 · 7. August

Hinauf zum Monte Cinto

07.08.

San Damiano → Monte Cinto

Die anspruchsvollste Etappe der Reise: von Meereshöhe hinauf ins Asco-Tal, über 1.000 Höhenmeter auf schmalen Bergstraßen. 271,5 Wh/km sind der Höchstwert der Reise und physikalisch erwartbar: Allein das Anheben von rund 2,5 Tonnen Gespann um 1.000 Meter kostet etwa 7 kWh.

Strecke
96,6 km
Verbrauch
271,5 Wh/km
Energie
26,2 kWh
Fahrzeit
2:20 h
Unterwegs
10:00–12:50 Uhr
Laden
am Campingplatz
Höhenmeter
↑ 1.050 m · ↓ 30 m
Wetter
Ø 26 °C · max. 32 °C
Höhenprofil der Strecke: San Damiano → Monte Cinto050010000 km48 km97 km
Höhenprofil der Strecke

So sieht die Straße ins Asco-Tal aus: eng, kurvig, und gleich neben der Fahrbahn fällt der Hang steil in die Schlucht ab. Mit dem Glide im Schlepptau lassen wir uns hier Zeit.

Der Tag im Überblick

  1. Abfahrt in San Damiano
  2. Ponte Leccia: einkaufen, 30 Minuten Pause
  3. Hinauf ins Asco-Tal
  4. Ankunft am Camping Monte Cinto

96,6 km · Fahrzeit 2:20 h · Pause 30 min

Oben erwartet uns einer der schönsten Plätze der Reise: lichter Kiefernwald, Granitwände und ein Gebirgsbach. Zeit, die Drohne steigen zu lassen.

Granitgipfel des Monte-Cinto-Massivs über Kiefernwald
Das Monte-Cinto-Massiv
Der Glide mit ausgefahrener Markise im Kiefernwald, Sonnenstrahlen fallen durch die Bäume
Unser Platz im Kiefernwald
Pause zwischen Granitfelsen mit Drohnenbrille und Drohne auf einem Landepad
Drohnenpause am Bach
Drohnenaufnahme: Tesla mit Glide im Kiefernwald, davor eine Person mit ausgebreiteten Armen
Von oben
Tag 8 · 10. August

Hinunter an die Westküste

10.08.

Monte Cinto → Casa di Luna

Das Gegenstück zum Aufstieg: Es geht hinunter nach Galéria an der Westküste. 143,0 Wh/km sind der niedrigste Wert der Reise. Zusammen mit dem Aufstieg ergibt sich ein Schnitt von rund 203 Wh/km. Was bergauf an Energie hineingeht, holt die Rekuperation bergab zu einem großen Teil wieder heraus.

Strecke
110,9 km
Verbrauch
143,0 Wh/km
Energie
15,9 kWh
Fahrzeit
2:26 h
Unterwegs
10:30–13:41 Uhr
Laden
am Campingplatz
Höhenmeter
↑ 650 m · ↓ 1.630 m
Wetter
Ø 25 °C · max. 29 °C
Höhenprofil der Strecke: Monte Cinto → Casa di Luna050010000 km55 km111 km
Höhenprofil der Strecke

Der Tag im Überblick

  1. Abfahrt am Monte Cinto
  2. Calvi: 45 Minuten Mittagspause
  3. Weiter an der Küste entlang
  4. Ankunft am Camping Casa di Luna

110,9 km · Fahrzeit 2:26 h · Pause 45 min

Tag 11 · 13. August

Zurück an die Ostküste

13.08.

Casa di Luna → San Damiano

Über Calvi und quer durchs Inselinnere geht es zurück nach San Damiano. Viele Kurven, viel Auf und Ab, am Ende fast auf Meereshöhe wie am Start: 180,2 Wh/km.

Strecke
126,5 km
Verbrauch
180,2 Wh/km
Energie
22,8 kWh
Fahrzeit
2:27 h
Unterwegs
10:00–12:57 Uhr
Laden
30 min in Calvi
Höhenmeter
↑ 1.070 m · ↓ 1.100 m
Wetter
Ø 29 °C · max. 36 °C
Höhenprofil der Strecke: Casa di Luna → San Damiano050010000 km63 km126 km
Höhenprofil der Strecke

Der Tag im Überblick

  1. Abfahrt in Galéria
  2. Calvi: 30 Minuten laden an einer öffentlichen Säule, Kaffee
  3. Quer durchs Inselinnere
  4. Ankunft in San Damiano

126,5 km · Fahrzeit 2:27 h · Laden 30 min

Tag 13 · 15. August

Heimreise an einem Tag

Um halb sieben verlassen wir den Campingplatz. Auf der Fähre gibt es Cappuccino und Croissants, nach rund vier Stunden Überfahrt sind wir in Livorno. Dann ziehen wir durch: rund 740 Kilometer bis München, mit drei Ladestopps bei Bologna, an einem Outlet im Etschtal und am Brenner, jeweils 20 bis 25 Minuten. Gerade lang genug für Kaffee, Toilette und Beine vertreten. Gegen halb zehn am Abend sind wir zu Hause.

Der Tag im Überblick

  1. Abfahrt in San Damiano
  2. Check-in am Hafen von Bastia
  3. An Bord: Cappuccino und Croissants
  4. Abfahrt der Fähre
  5. Ankunft in Livorno
  6. Bei Bologna: 25 Minuten laden
  7. Outlet im Etschtal: 25 Minuten laden
  8. Brenner: 20 Minuten laden, Beine vertreten
  9. Ankunft in München

741,7 km · Fahrzeit 8:40 h · Laden 1:10 h · Fähre 4 h

15.08.

Livorno → München

Die längste Etappe der Reise, in einem Rutsch von der Küste bis nach Hause, mit gut 2.500 Höhenmetern bergauf bis zum Brenner. Trotzdem stehen am Ende 204,9 Wh/km auf dem Display: Der lange Anstieg kostet, die Abfahrt ins Inntal holt einiges zurück.

Strecke
741,7 km
Verbrauch
204,9 Wh/km
Energie
152,0 kWh
Fahrzeit
8:40 h
Unterwegs
11:45–21:35 Uhr
Laden
3 Stopps, 70 min
Höhenmeter
↑ 2.500 m · ↓ 1.950 m
Wetter
Ø 28 °C · max. 35 °C
Höhenprofil der Strecke: Livorno → München050010000 km371 km742 km
Höhenprofil der Strecke
Zwei Cappuccino und Croissants auf einem Tablett auf der Fähre
Frühstück auf der Fähre
Tesla Model Y mit Glide an einem Supercharger im Etschtal
Ladestopp im Etschtal
Fazit

Was wir gelernt haben

  1. Elektromobilität wird sich durchsetzen. Nach knapp 2.000 Kilometern mit Anhänger sind wir davon überzeugt, schon allein wegen der Kosten: Der Strom für die ganze Reise hat uns rund 185 Euro gekostet. Mit einem Diesel-Gespann wären es eher 450 Euro gewesen. Die Rechnung steht weiter unten.
  2. Durchziehen klappt, Pausen tun gut. Am entspanntesten ist es, wenn man mit dem Anhänger direkt durchziehen kann. Ein, zwei, höchstens drei Pausen pro Reisetag reichen: Füße vertreten, etwas essen, kurz ausruhen. Auf uns hatte das eine richtig entschleunigende Wirkung. Und selbst am letzten Tag, an dem wir eigentlich nur nach Hause wollten, waren die Ladepausen genau richtig. Wer den ganzen Tag im Auto sitzt, braucht sie sowieso.
  3. Laden mit Anhänger braucht einen kühlen Kopf. Stressig wird es, wenn man an einen Charger kommt und angekoppelt keine Möglichkeit zum Laden hat. Hier muss die Infrastruktur auf jeden Fall besser werden. Unsere Regel für solche Momente: Gespann erst einmal abseits abstellen, den Ladeplatz zu Fuß ablaufen und in Ruhe besprechen, wo der Hänger hinkommt und wie wir uns hinstellen. Statt im Urlaubsstress an die Säule zu rollen und dann festzustellen: Mist, kein Platz. Das ist gut für die Urlaubsstimmung und für die Beziehung.
  4. 200 bis 250 Kilometer pro Ladung. Von 90 bis 100 Prozent runter auf 10 Prozent schaffen wir mit unserem Setup realistisch 200 bis 250 Kilometer. Supercharger liegen aber nicht alle zehn Kilometer, sondern manchmal 30 oder 40 Kilometer auseinander. Deshalb lohnt es sich, die Stopps vorher grob zu planen.
  5. Campingplätze laden mit. Viele Campingplätze erlauben, das Auto direkt am Stellplatz zu laden. Der Stromleitung zuliebe haben wir einphasig auf maximal 6 Ampere begrenzt, das sind effektiv etwa 1 Kilowatt. Wer zwei, drei Tage steht, hat das Auto trotzdem fast voll und fährt bequem weiter. Extra gekostet hat es auf unseren Plätzen nichts, und einige hatten sogar schon Ladestationen direkt vor der Tür. Ab und zu haben wir auf der Insel auch an öffentlichen Säulen mit Kreditkarte geladen. Insgesamt waren es auf Korsika aber nur etwa ein bis anderthalb Akkuladungen. Das kann nur besser werden.
  6. Die Zahlen halten. Über die ganze Reise stehen 200,3 Wh/km auf dem Bordcomputer, mitten in der Spanne von 180 bis 220 Wh/km, die wir auf der Startseite angeben. Selbst Bergstraßen mitteln sich aus: hinauf zum Monte Cinto 271,5 Wh/km, hinunter an die Küste 143,0 Wh/km, zusammen rund 203 Wh/km. Und die Hitze mit bis zu 38 Grad hat kaum etwas ausgemacht.

Was hat uns der Strom gekostet?

≈ 185 €Strom für 1.943 km
≈ 9,50 €pro 100 km
≈ 450 €mit Diesel-Gespann
QuelleEnergiePreisKosten
Supercharger≈ 295 kWh≈ 0,50 €/kWh≈ 150 €
Zu Hause (Start mit vollem Akku)≈ 50 kWh≈ 0,30 €/kWh≈ 15 €
Korsika: Campingplätze≈ 40 kWhinklusive0 €
Korsika: Ladesäulen mit Kreditkarte≈ 30 kWh≈ 0,65 €/kWh≈ 20 €
Strom gesamt≈ 415 kWh≈ 185 €
Zum Vergleich: Diesel-Gespann≈ 215 l≈ 2,10 €/l≈ 450 €

Überschlagsrechnung: 389 kWh hat das Auto verbraucht. Auf Korsika haben wir etwa ein bis anderthalb Akkuladungen nachgeladen, den Rest an Superchargern, dazu rechnen wir rund 8 Prozent Ladeverluste. Supercharger-Preise schwanken je nach Land, Standort und Tageszeit, wir rechnen mit einem Mittel von 0,50 €/kWh. Diesel: ein vergleichbares SUV mit Anhänger bei 11 l/100 km und dem italienischen Durchschnittspreis von rund 2,10 €/l im August 2026. Maut und Fähre kosten in beiden Fällen gleich viel und sind nicht enthalten.

Verbrauch je Etappe

Verbrauch des Gespanns je Etappe in Wh/km. Die Linie zeigt den Schnitt der ganzen Reise (200,3 Wh/km).

  1. 03.08. München → Brenner212,6 Wh/km
  2. 03.08. Brenner → Gardasee190,2 Wh/km
  3. 04.08. Gardasee → Barberino di Mugello184,6 Wh/km
  4. 04.08. Barberino → Livorno217,3 Wh/km
  5. 07.08. San Damiano → Monte Cinto271,5 Wh/km
  6. 10.08. Monte Cinto → Casa di Luna143,0 Wh/km
  7. 13.08. Casa di Luna → San Damiano180,2 Wh/km
  8. 15.08. Livorno → München204,9 Wh/km
Verbrauch des Gespanns je Etappe in Wh/km. Die Linie zeigt den Schnitt der ganzen Reise (200,3 Wh/km).

Alle Etappen im Überblick

DatumEtappeStreckeVerbrauchEnergieFahrzeitHöhenmeter ↑/↓Temperatur Ø/max
03.08.München → Brenner198,0 km212,6 Wh/km42,1 kWh2:25 h1.090 / 290 m20 / 28 °C
03.08.Brenner → Gardasee211,5 km190,2 Wh/km40,2 kWh2:48 h120 / 1.290 m28 / 38 °C
04.08.Gardasee → Barberino di Mugello236,6 km184,6 Wh/km43,7 kWh2:43 h640 / 560 m31 / 38 °C
04.08.Barberino → Livorno126,2 km217,3 Wh/km27,4 kWh1:47 h150 / 420 m29 / 37 °C
07.08.San Damiano → Monte Cinto96,6 km271,5 Wh/km26,2 kWh2:20 h1.050 / 30 m26 / 32 °C
10.08.Monte Cinto → Casa di Luna110,9 km143,0 Wh/km15,9 kWh2:26 h650 / 1.630 m25 / 29 °C
13.08.Casa di Luna → San Damiano126,5 km180,2 Wh/km22,8 kWh2:27 h1.070 / 1.100 m29 / 36 °C
15.08.Livorno → München741,7 km204,9 Wh/km152,0 kWh8:40 h2.500 / 1.950 m28 / 35 °C
3.–15.8.Ganze Reise inkl. Rückfahrt1.943 km200,3 Wh/km389,3 kWh28 h––

Woher die Zahlen kommen

Strecke, Energie, Verbrauch und Fahrzeit stammen aus dem Fahrtenbuch des Model Y. Höhenprofile: Copernicus-Höhenmodell, Routendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende. Temperaturen: Tagesmittel und Tageshöchstwert entlang der Strecke, Wetterdaten von Open-Meteo.com. Kartengrundlage: Natural Earth.

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